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Die alte Rettungsleitstelle

Die alte Feuerwehrleitstelle

kilometerweise Kabel

Zusammen die Integrierte Leitstelle

unter 112 erreichbar

15 Jahre – 3 Partner – eine Mission: schnellstmögliche Hilfe, wenn jede Sekunde zählt

Vor 15 Jahren, am 27.07.2011, wurden aus zwei Leitstellen eine: die Integrierte Leistelle (ILS) Freiburg Breisgau-Hochschwarzwald. Die bisher räumlich und technisch getrennte Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr, auch unter verschiedenen Rufnummern zu erreichen, wurden in einem gemeinsamen Raum verschmolzen. Seither arbeiten Feuerwehrbeamte und Rettungsdienstmitarbeiter Seite an Seite in einem gemeinsamen System, erreichbar unter dem europaweit einheitlichen Notruf 112 für Ihre Versorgung in Notfällen.

Für Hilfesuchende erfolgt die Notrufbearbeitung aus einer Hand – schnell, abgestimmt und zuverlässig.

Betrieben wird die ILS von der Stadt Freiburg, dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und dem DRK Kreisverband Freiburg, als gleichberechtigte Partner.

Die gesamten Kräfte der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, so der Fachjargon, werden von hier im Bereich des Stadtkreises Freiburg und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwaldes, alarmiert und koordiniert: Rettungsdienst, Feuerwehr und auch der Katastrophenschutz. Für das Regierungspräsidium Freiburg wird die Kreisübergreifende Hilfe Im Regierungsbezirk Freiburg koordiniert.

Das Ziel, schnellstmögliche Hilfe zu leisten, wenn jede Sekunde zählt, wurde mit der Einrichtung der ILS entscheidend vorangebracht. Aber damit nicht genug, die Entwicklung bleibt nicht stehen. Engagierte Mitarbeitende, vernetzt in nationalen und internationalen Gremien der Leitstellen und Notruforganisationen, sind Innovationstreiber. Mit der Einführung der automatischen Standortübertragung bei Wahl der 112 von Smartphones wurde ein wichtiger Meilenstein für die Notrufbearbeitung erreicht. Seit 2019 betreibt die ILS das bundesweite System, über das alle Leitstellen in Deutschland die automatisch übermittelten Standortdaten von Notrufenden abrufen können. Anstoß und Umsetzung für die Einführung dieser Technologie als Pilotprojekt in Deutschland kamen aus Freiburg. So kann Hilfe insbesondere dann schneller den richtigen Ort erreichen, wenn Notrufende ihren Standort nicht genau angeben können.

Auch beim nächsten Schritt, der Übertragung eines Live-Videos ohne komplizierte Interaktionen der Notrufenden, war Freiburg die erste Region in Europa, die diesen Service zur Verfügung stellen konnte. Mit dieser Funktion können sich die Disponent_innen ein Bild vom Notfallort verschaffen und die Lage schneller und besser einschätzen.

Der Spatenstich am 21.04.2009

Der Bau der ILS