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  • Historie
    Abteilung 16 – Kappel

Die ersten Jahre nach der Gründung

Auf Anordnung der Feuerschutzpolizei musste 1943 in Kappel eine Feuerwehr gegründet werden. Am 02. 20.1943 trafen sich 21 Männer zu einer Gründungsversammlung, bei der Heinrich Goldschmidt zum ersten Kommandanten in Kappel gewählt wurde.

Grund für diese Anordnung war der Brand des Gasthauses zum Kreuz im Jahr 1942.
Nachdem Herr Goldschmidt nach seiner Ernennung einen Grundlehrgang absolviert hatte, konnte er nun seine Kameraden selbst ausbilden. Jedoch konnte die Abteilung 1944 nach der Übergabe einer Motorspritzte „TS 8“ von der Gemeinde regelmäßige Übungen durchführen. Sonstige feuerwehrtechnische Ausrüstung waren lediglich:

  • 2 B-Schläuche
  • 2 Gummischläuche
  • 2 Saugschläuche
  • Und ein paar C-Schläuche

Eine Schutzausrüstung für die Kameraden gab es zur damaligen Zeit allerdings nicht.
Die erste Feuertaufe hatte die Feuerwehr Kappel am 27.11.1944 nach einem Bombenangriff auf Freiburg zu bewältigen.
Zwischen 1944 und 1945 sollte die Feuerwehr verstärkt werden. Da man wegen des Krieges nicht auf die Männer zurückgreifen konnte wurden 15 Frauen als Feuerwehrhelferinnen ausgebildet, diese sind jedoch bereits nach Ende des Krieges wieder entlassen worden.
1948 gehörten 18 Männer der Feuerwehr an. Von den Gründungsmitgliedern hatten bereits 13 Männer die Feuerwehr verlassen, da die französischen Besatzungskräfte nur eine maximal zehnköpfige Mannschaft tolerierten, aus Angst eines Aufstandes der Feuerwehr.
In der Nachkriegszeit um 1949 wurde der erste Mannschaftswagen der Marke „Steyr“ angeschafft. Außerdem gab es für jeden ein paar Gummistiefel, der erste Tagesausflug fand statt und die Feuerwehr nahm an der Fronleichnamsprozession teil, was bis heute noch Bestand hat.

Die fünfziger Jahre

Zu Beginn des Jahres 1950 fand die Wahl des Wehrführers statt, wobei Heinrich Goldschmidt in seinem Amt wieder gewählt wurde.
Am 16.11.1952 wurde die neue Feuerwehrgarage am Bannwald an den Löschzug Kappel übergeben und war bis 1995 noch das Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr.
Da Wehrführer Goldschmidt 1953 von seinem Amt zurückgetreten war, wurde kurz darauf am 20. März 1953 Franz Trescher zum neuen Wehrführer gewählt. Sein Stellvertreter war Albert Freßle.
Das nächste große Ereignis war Ende 1953 der neue Mannschaftswagen der Marke VW-Kombi.

Bereits ein Jahr nach seiner Wahl erklärte Wehrführer Trescher durch seinen Umzug von seinem Amt zurück und Heinrich Goldschmidt übernahm es wieder.
Zum Führungswechsel kam es dann 1957, da Herr Goldschmidt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen konnte. Die neue Abteilungsführung übernahmen Albert Freßle und Rudolf Rohrer. Heinrich Goldschmidt wurde zum Ehrenkommandant ernannt.

Die sechziger Jahre

Der Anfang der sechziger Jahre war bereits 1961 dadurch geprägt, dass die Abteilungsführung erneut in einer Generalversammlung neu gewählt werden musste. Als neuer Kommandant wurden Karl Freßle und als Stellvertreter Albert Birkle gewählt.
In der Zeit von 1961-1964 traten 14 junge Männer in die Feuerwehr ein, wovon einige 1964 das bronzene und 1965 das silberne Leistungsabzeichen ablegten.
1966 konnte die Abteilung eine neue Errungenschaft begrüßen: ein LF 8 Mercedes-Benz.

Die siebziger Jahre

1971 begann eine größere Phase des Umbruchs, die sich über 6 Jahre hinzog. Die Führung der Feuerwehr Kappel gab ihr Amt nach erfolgreichen zehn Jahren der Nachwuchsgewinnung und Ausbildungsarbeit ab. Erneut wurde Franz Trescher zum Kommandanten gewählt und sein Stellvertreter wurde mit großer Zustimmung Albert Zipfel.
1973 unternahm die Abteilung zum ersten mal einen zweitägigen Ausflug der bei allen auf große Begeisterung stieß, worauf hin man so etwas alle zwei Jahre wiederholen wolle.
Außerdem wurde 1973 die Gemeinde Kappel im Rahmen der Gemeindegebietsreform in die Stadt Freiburg eingemeindet. Nun wurden Sachen wie Ausrüstung und Fahrzeugbeschaffung über die Stadt Freiburg geregelt. Auch die Ausrüstung und Ausbildung mit Atemschutz wurde in Angriff genommen. Bei einem Einsatz 1973 in der Scheune des Gasthauses zum Kreuz, wurde durch die Unterstützung der Berufsfeuerwehr und den anderen Abteilungen klar, auf welche Ressourcen man in Zukunft zurückgreifen kann.

Die achtziger Jahre

Die achtziger waren gezeichnet von einem der schwersten Einsätze in der kappler Feuerwehr Geschichte. Am 30. Oktober zerschellte ein Motorflugzeug am Kybfelsen, welches gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und der Bergwacht gesucht werden musste.

Die neunziger Jahre

1990 trat in Freiburg eine neue Feuerwehrsatzung in Kraft, worauf hin der Löschzug Kappel nun Abteilung Kappel hieß und die Abteilungsführung neu gewählt werden musste. Die neue Abteilungsführung bestand nun aus Bernd Simon und Albert Wehrle.
1992 entschieden sich fünf Jugendliche der Jugendfeuerwehr Kappel beizutreten und bildeten gemeinsam mit Ebnet, Wiehre und Littenweiler eine Jugendgruppe.
Am 6. Mai 1995 zog die Abteilung in das heutige Gerätehaus in der Reichenbachstraße ein. Am gleichen Tag wurde der langjährige Unimog das TLF 16/24 feierlich an die Feuerwehr übergeben.
Gut 4 Jahre später hatte die Abteilung ihren größten Unwettereinsatz seit bestehen zu verzeichnen, als Orkan Lothar über Süddeutschland wütete.

Die zweitausender Jahre

Nachdem 2011 die Gebietsreform der Feuerwehr Freiburg umgesetzt wurde, hat sich das Einsatzgebiet der Abteilung Kappel vergrößert aber auch das Einsatzspektrum hatte sich bereits gewandelt.
Wir sind nun großen Einsatzkonzepten, wie z.B. dem Tunnelkonzept der Stadt Freiburg angegliedert.

Außerdem ist das Einsatzaufkommen kontinuierlich gestiegen. Die Intensität der Stürme und Unwetter hat zugenommen aber auch die Gefahr der Waldbrände ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

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